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Werder Bremen bereitet sich im Weserstadion auf das Duell mit Aufsteiger Paderborn vor und will seine Serie von vier Bundesliga-Spielen ohne Niederlage nach der späten Aufholjagd in Dortmund ausbauen. Bremens stärkere Offensive und der Heimvorteil könnten für Ralf Kettemanns Team zu einer echten Bewährungsprobe werden.
Als sich beide Teams zuletzt am 30. Oktober 2024 gegenüberstanden, setzte sich Werder Bremen im DFB-Pokal mit einem knappen 1:0-Auswärtssieg in Paderborn durch. Obwohl Paderborn 18 Abschlüsse und sechs Torschüsse verbuchte, hielt Bremen defensiv stand und schlug in der 30. Minute durch Marvin Ducksch zu. Der Ballbesitz lag mit 52 % leicht auf Bremer Seite, letztlich gaben Effizienz und defensive Stabilität den Ausschlag.
In den fünf hier betrachteten Pflichtduellen zuvor holte Werder Bremen drei Siege und hat damit im direkten Vergleich klare Vorteile. Das Bild bestätigt, dass Bremen Paderborns offenen Offensivstil meist gut kontrolliert und die entscheidenden Chancen nutzt.
Mit Blick auf die jüngste Ligabilanz präsentiert sich Bremen eher solide als spektakulär. Die Mannschaft von Daniel Thioune startete mit einer 1:4-Pleite in Freiburg, gewann danach aber 3:1 gegen RB Leipzig, spielte 1:1 in Köln, siegte 3:2 gegen Augsburg und holte nach 0:2-Rückstand noch ein 2:2 bei Borussia Dortmund. Diese Serie ohne Niederlage brachte acht Punkte aus fünf Spielen, bei 10 erzielten und 10 kassierten Toren.
Vor allem die Heimwerte machen Mut. Im Weserstadion schlug Werder Leipzig und Augsburg, zudem wirkt die Offensive gefährlicher, seit Chuki zwischen den Linien agiert, Marco Grüll für Abschlussstärke sorgt und Füllkrug nach seiner Leihe von West Ham United wieder als Zielspieler vorne drin steht. Füllkrugs spätes Tor in Dortmund unterstrich den wachsenden Glauben an Thiounes Offensivquartett.
Paderborns jüngste Auftritte wirken nach dem erfolgreichen Relegationsduell mit Wolfsburg, das die Rückkehr in die Bundesliga brachte, deutlich wechselhaft. Auf ein 0:0 zum Auftakt in Mainz folgten ein 0:1 gegen Freiburg und ein 0:3 in Dortmund, ehe ein beachtlicher 3:1-Erfolg über Hoffenheim gelang. Zuletzt setzte es ein 0:2 zu Hause gegen Stuttgart, obwohl Paderborn erneut Druckphasen und viele Abschlüsse verzeichnete. Vier Spiele ohne eigenes Tor in fünf Bundesliga-Partien bleiben jedoch das größte Sorgenkind für Kettemann.
Beide Teams gehen mit einigen Ausfällen in die Partie. Bremen muss weiterhin auf Keke Topp, Jens Stage und Justin Njinmah verzichten, zudem arbeiten Senne Lynen und Felix Agu nach Verletzungen am Comeback. Amos Pieper ist nach seiner frühen Auswechslung in Dortmund ein neuer Unsicherheitsfaktor, sodass Oskar Wójcik der logische Ersatz wäre, falls der Innenverteidiger geschont wird.
Werder Bremen voraussichtliche Startelf (4-2-3-1): Karl Hein; Arthur, Oskar Wójcik, Marco Friedl, Olivier Deman; Youri Regeer, Ludovit Reis; Eren Dinkçi, Chuki, Marco Grüll; Niclas Füllkrug.
Thioune setzt zuletzt auf eine eingespielte Struktur: Hein im Tor, Arthur und Deman auf den Außenbahnen, Regeer und Reis als Doppelsechs, davor Dinkçi, Chuki und Grüll hinter Füllkrug. Mitchell Weiser ist nach seiner Verletzungspause wieder so weit, dass er von der Bank aus eine wichtige Option darstellen kann.
Bei Paderborn fehlt Timur Gayret weiterhin langfristig, zudem werden Nyamekye Awortwie-Grant, Marcel Hoffmeier und Sebastian Klaas voraussichtlich nicht zur Verfügung stehen. Nach dem Sieg gegen Hoffenheim stellte Kettemann gegen Stuttgart nicht um, größere Veränderungen sind nur zu erwarten, falls er im Angriff zusätzliche Erfahrung bringen möchte.
Paderborn voraussichtliche Startelf (3-5-2): Nahuel Noll; Jano ter Horst, Tjark Scheller, Mattes Hansen; Laurin Curda, Laurin Ulrich, Santiago Castañeda, Gabriel Vidović, Raphael Obermair; Marvin Pieringer, Stefano Marino.
Die Dreierkette der Paderborner ist weitgehend gesetzt, Obermair und Curda sorgen auf den Flügeln für Breite, während Vidović die Verbindung zwischen Mittelfeld und Angriff herstellt. Die Rückkehr von Pieringer hat der Offensive mehr Präsenz verliehen, doch die Gäste brauchen im letzten Drittel klarere Entscheidungen, um aus ordentlichen Phasen auch Zählbares mitzunehmen.
Die algorithmische Prognose von Forebet sieht Bremen mit einer Siegwahrscheinlichkeit von 57 %, möglicherweise mit einem klaren Erfolg, in der Favoritenrolle. Werder will den Heimvorteil nutzen und den Aufwärtstrend bestätigen, während Paderborn seine Probleme im Abschluss lösen muss, um nicht weiter in der Tabelle abzurutschen.
In der Gesamtschau sprechen Bremens jüngste Stabilität, der bessere direkte Vergleich, die stärkeren Offensivoptionen und die Heimstärke für die Grün-Weißen. Gelingt es Paderborn nicht, die Effizienz im Angriff deutlich zu steigern und auswärts zielstrebiger aufzutreten, deutet vieles darauf hin, dass Bremen erneut alle drei Punkte einfahren wird.

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| 01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | |
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| 28 | 29 | 30 |
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| 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 |
| 30 |
| GESAMTTABELLE | |||||||
| GESAMTTABELLE | PKT | SP | S | U | N | +/- | |
1 |
Freiburg | 13 | 5 | 4 | 1 | 0 | 10 |
2 |
Borussia Dortmund | 13 | 5 | 4 | 1 | 0 | 7 |
3 |
Bayern Munich | 11 | 5 | 3 | 2 | 0 | 12 |
4 |
Bayer Leverkusen | 10 | 5 | 3 | 1 | 1 | 6 |
5 |
RB Leipzig | 9 | 5 | 3 | 0 | 2 | 10 |
6 |
Augsburg | 8 | 5 | 2 | 2 | 1 | 5 |
7 |
Werder Bremen | 8 | 5 | 2 | 2 | 1 | 0 |
8 |
Mainz | 7 | 5 | 2 | 1 | 2 | 3 |
9 |
SV Elversberg | 7 | 5 | 2 | 1 | 2 | 0 |
10 |
Köln | 7 | 5 | 2 | 1 | 2 | -2 |
11 |
Stuttgart | 6 | 5 | 2 | 0 | 3 | -1 |
12 |
Hamburger SV | 6 | 5 | 2 | 0 | 3 | -10 |
13 |
Schalke 04 | 5 | 5 | 1 | 2 | 2 | -2 |
14 |
Eintracht Frankfurt | 5 | 5 | 1 | 2 | 2 | -7 |
15 |
Paderborn | 4 | 5 | 1 | 1 | 3 | -4 |
16 |
Union Berlin | 4 | 5 | 1 | 1 | 3 | -12 |
17 |
Hoffenheim | 3 | 5 | 1 | 0 | 4 | -4 |
18 |
Borussia M'gladbach | 0 | 5 | 0 | 0 | 5 | -11 |











